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Wie alles anfingZehn Finger auf acht Saiten! Wie bei so vielen erfolgreichen Musik-Quartetten ist auch bei „Salut Salon“ das „Herzstück“ der Formation ein Duo, ein unverwechselbares Gespann, das sich von Grund auf kennt, vertraut und gemeinsam künstlerisch weiter entwickelt hat – die beiden (schon von ihrer Kindheit an) musikverliebten „Teufelsgeigerinnen“: Iris Siegfried und Angelika Bachmann. Gemeinsam ließen sie schon im Schulorchester die Saiten reißen, gründeten während des Studiums eine WG, gingen zu zweit auf eine Weltreise, die sie mit Straßenmusik finanzierten, und etablierten nach ihrer Rückkehr im heimatlichen Eppendorf (exakt: in der Altbauwohnung ihrer Freundin Ameli Winkler) jenen legendären „jour fixe“, der sich in der Tradition kunstfreudiger Zirkel des 19. und frühen 20. Jahrhunderts den literarischen und musikalischen Musen verschrieb – zunächst noch aus reiner Passion. Doch Leidenschaft hat unvorhersehbare Folgen: Das Lieblingsstück der allerersten Quartett-Formation (aus Angelika Bachmann, Iris Siegfried, Ameli Winkler und Simone Bachmann) – Edward Elgars „Salut d’amour“ – inspirierte zu der Namensgebung „Salut Salon“, und bereits nach dem ersten öffentlichen Auftritt (mit drei anscheinend magischen Stücken) vermeldete die „Welt am Sonntag“: „A quartet is born“ ... Von nun an ging’s (rasant) bergauf, was allein schon die Auftrittsorte dokumentierten. Nach einem Konzert im Spiegelsaal des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe fragte ein österreichischer Konzertveranstalter an, ob es denn nicht auch einmal die Hamburger Musikhalle sein dürfe: „Salut Salon“ war im musikalischen Herzen der Hansestadt angekommen. In den letzten zwei Jahren hat „Salut Salon“ mit den beiden umjubelten Tournee-Auftakten im Thalia Theater einen nochmaligen künstlerischen Quantensprung vollbringen können: „Herzenssache“ (2008) und „Klassisch verführt“ (2009) wurden zu stets ausverkauften Konzertereignissen einer musikalischen Extraklasse, in der sich brillant arrangierte Medleys und großartige Solo-Interpretationen, humoristisches Musik-Kabarett und poetisches Puppenspiel sowie Chanson-Bosheiten und Tango-Fieber derart gekonnt miteinander verschränkten, dass es selbst die vornehm-zurückhaltenden Hanseaten förmlich von den Sitzen riss. Und diese „love story“ ist noch lange nicht vorbei. Das Thalia Theater und ganz Hamburg erwarten schon jetzt den kommenden Juli, wenn das neue Programm von „Salut Salon“ die Ohren und Augen verführt und die Herzen erobert ... |
BIOGRAFIE |





Konzeption und Realisierung: